
Gynäkologische Endokrinologie
Die gynäkologische Endokrinologie befasst sich mit Krankheiten und Veränderungen betreffend Zusammenspiel oder Produktion der Geschlechtshormonen. Zur Sprache kommen dabei wichtige Fragen zu Beschwerden um die Wechseljahre, Störungen der Pubertätsentwicklung, Verhütung, Sexualmedizin und Psychosomatik. Die Aufgabe der Reproduktionsmedizin ist die Abklärung und Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch. Da Kinderlosigkeit oft eine Ursache einer Hormonstörung ist, gehören die beiden Fachbereiche zusammen.
Klassische Hormonstörungen können sein:
Behaarungszunahme am Körper und/oder Haarausfall und/oder Akne (Androgenisierung)
Beschwerden vor der Menstruation (Prämenstruelles Syndrom)
Zyklusstörung (Abnorme uterine Blutung)
Menstruationsschmerz (Dysmenorrhoe)
Flüssigkeitsaustritt aus der Brust (ausserhalb von Schwangerschaft und Stillzeit) (Galaktorrhoe)
Schwangerschaftsverhütung (Kontrazeption)
Vorzeitiger Eierstockfunktionsverlust (Prämature Ovarialinsuffizienz)
Wechseljahresbeschwerden (Klimakterisches Syndrom)
Störende Veränderung im Bereich Sexualität (Sexuelle Funktionsstörung)
Je nach Bedarf und Notwendigkeit folgt eine gynäkologische Untersuchung mit Labordiagnostik. Je nach Fragestellung kann es sinnvoll sein, andere medizinische Disziplinen (z.B. Brustabteilung, Hautklinik, Ernährungsberatung) miteinzubeziehen.
Anschliessend werden die nächsten Schritte festgelegt.
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